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St. Johanniskirche

Adresse

Ritterstraße
27283 Verden (Aller)
Telefon: 04231 2612
Website: www.verden-info..stjohannis.html

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Öffnungszeiten

Geöffnet von April bis Oktober täglich von 9.00 - 17.00 Uhr, von November bis März kann der Kirchenschlüssel an der Rezeption des St. Johannisheims (gegenüber der Kirche gelegen) werktags außer samstags von 10.00 - 15.00 Uhr abgeholt werden.

Weitere Informationen

Die um 1150 (zur Zeit Heinrichs des Löwen) erbaute Kirche St. Johannis prägte einst das Stadtbild der Norderstadt und ist die älteste Stadtkirche Verdens. Den Turm ziert seit 1697 eine barocke Turmhaube. Sie gilt als ältester sakraler Backsteinbau im norddeutschen Raum.

Der ursprünglich romanische Bau, dem schon eine Holzkirche vorangegangen war, wurde später im gotischen Stil erweitert, bzw. überformt. Stilelemente der Romanik sind am Turm und im Tonnengewölbe des Chores erkennbar. Im 14. Jahrhundert wurden die gotischen Seitenschiffe hinzugefügt und die Kirche im Inneren gotisiert. Der Turm mit dem Blendbogenfries, der Chor und die Mittelschiffsstützen sind noch weitgehend romanisch.

Von der mittelalterlichen Ausmalung der Kirche sind Fresken der Apostel im Deckengewölbe nur teilweise erhalten. Anders an der Chorwand: hier findet sich eine Kreuzigungsgruppe von 1350 sowie St. Christophorus von 1400. Die Heiligenbilder an den südlichen Pfeilern beginnen mit Johannes dem Täufer, dem diese Kirche geweiht ist. Der evangelische Fürstbischof Philipp Sigismund (1586 - 1623) ließ die Kirche künstlerisch ausgestalten.

Sehenswert ist auch die Ausstattung: Gotische Fresken sind im Chor und an anderen Stellen der Kirche erhalten geblieben. Die Barockkanzel wurde 1598 vollendet. Aus dieser Zeit stammt auch das eindrucksvolle Stuckrelief über dem Eingang zum Chor. Das Beinhaus an der Südseite der Kirche erinnert daran, dass sich hier bis 1807 der Kirchhof befand.

Die Barockkanzel - sie trägt das Wappen des Fürstbischof Philipp Sigismunds und weitere bürgerliche Wappen sowie Darstellungen der vier Evangelisten - wurde 1598 fertiggestellt. Ein Frühwerk der Stuckatur in Deutschland ist das Relief über der Kreuzigungsgruppe. Es wurde in den Jahren um 1596 von dem Stuckateur Gerhard Schmidt gefertigt und zeigt das Jüngste Gericht. Zur gleichen Zeit entstanden die Gemälde im Gewölbe des Chores.

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