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Kirche zu Oiste

Adresse

Vorm Dorfe 10
27337 Blender, Ortsteil Oiste
Telefon: 04233 411
Website: www.kirche-blender.de

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Öffnungszeiten

Die Kirche trägt das Signet "verlässlich geöffnete Kirche" und bietet Radfahrern oder Besuchern die Möglichkeit einzutreten und die Kirche zu besichtigen.

Weitere Informationen

Kirche zu Oiste

Kirche zu Oiste

Innerhalb der Kirchorte in der Samtgemeinde Thedinghausen ist Oiste die kleinste Kirchengemeinde. Als es noch den Sprengel Verden/Hoya gab, war Oiste Sitz des damaligen Landessuperintendenten Wilhelm Lienhop (1937-1955).

Bemerkenswert ist, dass Oiste urkundlich bereits 860 auftaucht, während die Kirche erstmalig 1420 im Stader Copiar als Filialkirche von Wechold erwähnt wird. Diw Zugehörigkeit zur Grafschaft Hoya führte dann auch dazu, dass in Oiste die Reformation sehr viel früher Einzug hielt als in Blender und Intschede, die beide dem Erzbischof von Bremen unterstellt waren. Oiste wurde bereits 1545 lutherisch.

Die jetzige Oister Kirche ist – wie die Nachbarkirchen in Blender und Intschede – in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (1832) erbaut.

Bei der im klassizistischen Baustil errichteten Kirche handelt es sich um einen Bau, der an beiden Kirchenlängsseiten vier große Rundbogenfenster aufweist; hinzu treten je zwei gleiche Fenster an der Turm- und Sakristeiseite und schließlich ein weiteres im oberen Turmteil.

Der Kirchturm ist von einer gewissen Beschwingtheit. Der Innenraum wurde 2000 renoviert und machte die kleine Kirche zu einem wahren Schmuckstück. An der Ostseite des Turmes schaut das für die frei hängende Betglocke gebaute Dächlein heraus.

Das Hauptdach des Gotteshauses ist zum flach geneigten Satteldach ausgebildet und wurde mit holländischen roten Pfannen gedeckt, die zum Ziegelrohbau der Kirchenmauern passen. Über dem Dachfirst wird an der Südseite des Turmes eines der Schallöcher der Glockenstube sichtbar.

Die schönsten und interessantesten Grabsteine in unserer Samtgemeinde befinden sich auf dem Kirchhof in Oiste.

Sehenswert sind u.a. die Grabsteine von Ratje Clüver, Oiste, einem knapp vierjährigen Jungen vom damaligen Clüver-Hof in Neddernhude bei Oiste und der Grabstein der Dorothea Elisabeth Clüver, Oiste, einem knapp sechsjährigen Mädchen, das am gleichen Tag wie ihr Bruder, am 14. Janur 1778 verstorben ist. Die Grabsteine der beiden Geschwister stehen nebeneinander an der Turmseite der Kirche von Oiste. Des Weiteren sind sehenswert die Grabsteine der Anna Cathrina Wolters, Oiste und der Mette Anna Harries, Oiste.

 

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